Digitale Unterstützung der Mundgesundheit
Ganze Scharen von Mini-Programmen im Bereich Gesundheit und Fitness tummeln sich in den App- Stores und es kann davon ausgegangen werden, dass dies auch in Zukunft ein Trend bleibt. Schon heute nutzt in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen fast jeder dritte Smartphone-Nutzer diese neue Kommunikationsform. Ob Migränehandbuch, Apotheken-Finder oder Fitnesscoach, für fast alles gibt es eine App. Auch für die Zahngesundheit gibt es viel so genannte Dental-Apps. Sie liefern Tipps zur Zahnvorsorge oder sollen beim Zähneputzen helfen. Doch was tragen diese Apps zur Prophylaxe wirklich bei? Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick.
Gleich vorweg: Eine App kann einen Spezialisten nicht ersetzen. Neue Informationen, die unsere Gesundheit betreffen, haben einen direkten Einfluss auf unser Verhalten. Dies gilt auch für Auskünfte, die wir aus verschiedenen Applikationen erhalten. Zumeist stützen sich die Angaben in den Dental-Apps jedoch auf Richtwerte und können daher keinesfalls die Fachkenntnis eines Mediziners ersetzen. Eine Behandlung durch einen Zahnarzt schon gar nicht. Bei Zahnproblemen oder gar Schmerzen sollten Sie daher in jedem Fall einen Zahnarzt konsultieren und nicht auf eine App vertrauen. Doch können Dental-Apps trotzdem eine Hilfe sein?
Die „Zahn-App“ liefert Ihnen Tipps zur Vorsorge
Im Apple iTunes Store sowie bei Google Play ist die kostenfreie Applikation „Zahn-App“ erhältlich. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Anwendung der kassenärztlichen Vereinigung Baden Württemberg. Neben Informationen über die allgemeine Zahngesundheit bietet Ihnen die App verständliche Tipps zur Vorsorge und darüber hinaus zahlreiche Auskünfte bei Zahnproblemen. Außerdem gibt es Antworten auf häufig vorkommende Fragen zur Zahnbehandlung sowie ein Zahnlexikon mit derzeit über 300 Begriffen.
Zähneputzen wird jetzt smart: Die „Oral-B-App“
Viele Zahnärzte empfehlen ihren Patienten, die Zähne mit Hilfe einer elektrischen Zahnbürste zu reinigen. Aufgrund der schnellen Bewegung des Bürstenkopfes kann der Mundraum effektiver von Parodontose und Plaque befreit werden als durch die manuelle Reinigung per Hand.
Viele Hersteller elektrischer Zahnbürsten, die mittlerweile sogar teilweise mit Bluetooth funktionieren, bieten zusätzlich zu ihren Geräten ebenfalls eine passende App an. Ein Beispiel ist die Oral-B App, welche kostenfrei erhältlich ist. Diese wird zunächst auf dem Smartphone installiert. Während des Zähneputzens „kommuniziert“ die App anschließend mit der Zahnbürste. Sie warnt beispielsweise, wenn der Anwender mit der Bürste zu stark auf das Gebiss drückt. Darüber hinaus liefert die Oral-B App Informationen zur Putz-Zeit. Besonders praktisch – während des Putzens blendet die App das Gebiss ein und zeigt, welchem Teil man sich als nächstes zuwenden sollte.
Eines sollten Sie bei allen Apps beachten: Nehmen Sie Abstand von kostenfreien Apps, die Sie mit Werbeangeboten überhäufen und deren Hauptfunktionen nur dann zur Verfügung stehen, wenn überteuerte Zukäufe getätigt werden.
Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von dentalkauf24.de, dem Online-Shop für Dentalbedarf.